Charly Davidson: KAUM NOCH HOFFNUNG AUF ÜBERLEBENAm zweiten Tag der Suche stehen die Chancen auf ein Überleben des vermissten Charly Davidson schlecht. Zwar ist die Suche nach dem gestern mit seinem Gleitschirm in den Atlantischen Ozean gestürzten 50-jährigen Sänger heute mit Tagesanbruch wieder aufgenommen worden. Nach dem Fund der Reste von Davidsons Gleitschirm (siehe Foto links) handele es sich inzwischen jedoch nicht mehr um eine Rettungs-, sondern um eine Suchaktion, sagte ein spanischer Marinesprecher. Es gebe realistisch gesehen nur eine gringe Hoffnung, den Sänger lebend zu finden.Der war am Freitag Nachmittag gegen 17 Uhr 30 vor der Küste der Kanareninsel La Gomera bei dem Versuch einer Inselumrundung mit seinem Gleitschirm in den Atlantik gestürzt und wird seither vermisst. Die Wassertemperatur betrug knapp 20 Grad. Klimatisch gesehen hat die Insel unterschiedlichen Abstufungen der Klimazonen, die sich auf La Gomera von der Küsten- bis in die höchste Bergregion hinaufziehen. Die Temperaturen steigen in den Monaten von April bis August von 22°C auf rund 28°C, die Monate September und Oktober sind ebenfalls noch sommerlich warm mit durchschnittlichen 24°C. Von November bis März sinken die Temperaturen auf max. 15°C ab. In dieser Zeit ist auf La Gomera verstärkt mit Regen zu rechnen.Am Freitag herrschten unterschiedliche Wetterbedingungen. Erst gab es Regen, dann klarte der Himmel auf, am späten Nachmittag, während Davidsons Flug zog jedoch eine Schlechtwetterfront mit starken Winden über die Insel. Ob sie etwas mit dem tragischen Unfall zu tun haben könnte, steht noch nicht fest. Die spanische Justiz nimmt die Ermittlungen auf.Ob und wie lange die Suche über den Samstag hinaus fortgesetzt werde, sei noch nicht entschieden, sagte der Marinesprecher. Meteorologen hätten eine Verschlechterung des Wetters vorhergesagt, wodurch die Suche erschwert werden könne. Die spanische Marine sei aber entschlossen, weiter zu suchen. Sie ist derzeit mit jeweils drei Flugzeugen und Hubschraubern sowie vier Schiffen im Einsatz.
Mysteriöser Absturz: DAVIDSONS GLEITSCHIRM GEBORGEN
„Senkrecht wie ein Pfeil“ stürzte am Freitag Nachmittag Charly Davidson mit seinem Gleitschirm vor der Küste der Insel La Gomera ins Meer. Am frühen Morgen wurde im Atlantik, rund sieben Seemeilen von der Küste entfernt, der Gleitschirm gesichtet (Foto: TV CANARIA). Trotz schlechten Wetters hätten Marinetaucher die Reste von Davidsons Gleitschirm bergen können. Von ihm selbst fanden sie bisher keine Spur. Auch die Unglücksursache ist weiter ein Rätsel. Was geschah während seines Fluges? „Niemand hat ein Notrufsignal empfangen“, sagte ein Marinesprecher am Unglücksort. „Offenbar ist Davidsons Fluggerät plötzlich steil nach oben gestiegen, bevor er verunglückte.“
Ein Augenzeuge berichtet: Der Gleitschirm und sein Pilot seien wie ein Pfeil ins Wasser gestürzt. „Er tauchte in das Wasser ein und wurde dann von seinem Schirm durch die Meerenge zwischen den Inseln La Gomera und Teneriffa gezogen, regelrecht geschleppt.“, wird der Mann im spanischen Fernsehen zitiert.
Davidsons Crew auf der Insel ist ratlos: „Wir haben keine Anhaltspunkte über die Unglücksursache. Davidson war erfahren und sein Fluggerät in sehr gutem Zustand“, sagte ein Sprecher des Künstlers. Der mysteriöse Absturz bleibt ein Rätsel: Aufschluss über die genauen Umstände der Katastrophe soll nun eine Untersuchung der spanischen Justiz bringen.
Charly hat drei Videos für Euch für den Fall bereit gestellt, dass man irgendwann einmal um ihn bangen müsste. Es sind die Erste, die Zweite und die Dritte Impression aus EMERSON, LAKE & PALMERs "Karn Evil 9", wobei die Erste und die Dritte Impression von ELP selbst sind und Charly die Zweite Impression 1980 selbst eingespielt hat, was ihm 1986 eine Anerkennung von Keith Emerson einbrachte. Das Video dieser Zweiten Impression hat er erstmals am 4. November 2008 bei YouTube eingestellt.KARN EVIL 9 - 1st ImpressionKARN EVIL 9 - 2nd Impression (= Karl Evil 9)KARN EVIL 9 - 3rd Impression
LEIDER MÜSSEN WIR DIE JÜNGSTEN MELDUNGEN ÜBER CHARLY DAVIDSON BESTÄTIGEN. NACH DEN UNS BISHER VORLIEGENDEN BERICHTEN AUS LA GOMERA IST CHARLY HEUTE AM SPÄTEN NACHMITTAG MIT SEINEM GLEITSCHIRM (UND DAMIT, ANDERS ALS VON SPIEGEL ONLINE VERMELDET, NICHT MIT EINEM FLUGZEUG) BEI DEM VERSUCH, DIE INSEL LA GOMERA AN IHRER KÜSTE ZU UMRUNDEN, VERUNGLÜCKT. AUS WELCHEN GRÜNDEN ODER AUFGRUND WELCHER UMSTÄNDE ER INS MEER STÜRZTE, IST DERZEIT REINE SPEKULATION.DIE SOFORT EINGELEITETEN RETTUNGSEINSÄTZE HABEN BIS ZUM EINBRECHEN DER DUNKELHEIT KEINERLEI ERGEBNISSE ERBRACHT. CHARLY HATTE ZU SEINER RETTUNG SOWOHL EINEN RETTUNGSFALLSCHIRM ALS AUCH EINE SCHWIMMWESTE ZUR VERFÜGUNG, SO DASS WIR WEITERHIN SELBSTVERSTÄNDLICH DAVON AUSGEHEN, DASS ER GERETTET WERDEN KANN UND BEI DEN UNFALL NICHT SEIN LEBEN VERLOREN HAT.
WIR HOFFEN MIT ALL SEINEN FREUNDEN UND FANS UND SETZEN ALL UNSERE HOFFNUNG AUF DIE AM FRÜHEN MORGEN WEITERGEHENDEN SUCH- UND RETTUNGSEINSÄTZE.SEIN MANAGEMENT
GEZ. BERND KASTLER
Testflug ...
Gestern nachmittag war ich wieder fliegen. Dank der grossen Labilität war es super. Weil die Prognose auf sich verstärkenden SO-Wind lautete und ich eine sich immer verstärkende Linie auf dem Meer sah, habe ich den Flug nach gut 1 1/2 Stunden abgebrochen. Es war gut thermisch und ich konnte, einmal an der Klippe angelangt, wieder zum Hügel hoch in 1100 m aufdrehen.
Letzte Nacht kam der SO-Wind, verspätet aber umso brutaler, durch. Es hat noch einmal kurz geregnet, vielleicht 5 mm. Das Wetter ist heute morgen allerdings erstaunlich gut. Wer hätte das gestern Abend gedacht. Da haben wir uns entschlossen, Freitag zu fliegen. Jetzt soll es morgen nieseln. Das ist natürlich nicht so schön. Aber es wird schon klappen und abbrechen kann ich ja immer noch. Momentan sitze ich auf derTerrasse, schaue auf das Meer runter und das Bild verändert sich laufend.